Arosa Vetter Hotel

Seeblickstrasse, 7050 Arosa
Tel. +41 (0)81 378 80 00
Fax +41 (0)81 378 80 08

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Unser Hotel in Arosa

  • Im Jahr 2007 sind wir sozusagen als Quereinsteiger in die Hotel-Gastronomie „eingedrungen“.

    Wir haben uns Gedanken gemacht, was wir als Hotelgast von einem Aufenthalt auf 1800 müM erwarten. Aus dieser kritischen "Gästebeurteilung" und meiner früheren Tätigkeit als Architekt sind eigene Ideen entstanden, welche von der "traditionellen" Vorstellung, wie man ein Gastronomiebetrieb zu betreiben hat, zum Teil wesentlich abweicht.

    Der Gast will sein Umfeld spüren und seine Wohnbedürfnisse befriedigen. Er will in den Ferien zuhause sein. Er sucht einen familiären Anschluss in einer authentischen Umgebung. Er will nicht, dass für ihn Ressourcen verschleudert werden und mit Recht verlangt er eine angemessene Gegenleistung für sein gutes Geld.

    Das tönt alles sehr einfach und einleuchtend. Erst mit der Umsetzung ist der Gastronom gefordert.

  • Nach unserem Credo muss jedes "Rüebli" und jede Nachtischlampe dem Gast mitteilen, dass es extra für Ihn da ist, dass es Ihm eine Freude machen will und dass es ein Herz und eine Seele hat, ja einen Pulsschlag und eine Aura welche dem Gast diese Freude vermitteln kann.

    Wo ist aber die Aura vom Buttergipfeli, welches auf dem Förderband eines Fertigbackwarenherstellers daherkommt, oder wie spürt man das Kotelett, das am Montagmorgen früh durch den Schlachthof geschleust wird und innert kürzester Zeit vakuumverpackt in der Gefrierabteilung landet? Oder spürt man den Wein, welcher maschinell gelesen, computergesteuert verarbeitet, chemisch an die vorgegebenen Normen angepasst, in die 5 dl Flasche abgefüllt und als Monatshit auf den Paletten der Grossverteiler landet?

    Die scheinbar perfekten Fabrikate haben nichts zu sagen und mit der industriellen Produktion geht das Herz verloren. Inzwischen nehmen viele Dorfbäcker die vorgebackenen Buttergipfelis aus der Tiefkühltruhe und backen sie auf. Die Aroser Bäcker kaufen noch Mehl, sie setzten Hefe an und sie kneten den Teig selber. Sie backen Brote, welche zwar nicht alle genau gleich aussehen, aber sie schmecken fantastisch gut und man spürt etwas und darum stehen bei uns nur selbstgemachte Aroser Brote auf dem Frühstückstisch und keine Buttergipfeli. Und darum kennen wir den Bauern, welcher auf seinem IP-zertifizierten Bauernhof mit viel Hingabe seine Angus-Kälber aufzieht. Er bringt uns das frische Fleisch, welches nach Lehrbuch 10 Tage in den Knochen abgehangen ist, selber nach Arosa. Und darum kennen wir auch den Winzer, welcher mit seiner Familie den Rebberg selber pflegt und es mit seinem Wissen und Engagement fertigbringt, wunderschön ausgebaute Weine zu keltern, die an Fruchtigkeit und Aromen kaum zu übertreffen sind. Aus demselben Grund gibt es bei uns auch keine gefrorenen Industrie-Fondue-Chinoise Fleischröllchen, bei welchen der leichte Kartongeschmack mit einer freudlosen Fertigsauce übertüncht werden muss. Bei uns wird frisches, zartes Fleisch von Hand geschnitten und zwar in einer Dicke, bei der der Fleischgeschmack erhalten bleibt und zusammen mit einer hausgemachten Sauce mit frisch gehacktem Knoblauch zu einem kulinarischen Hochgenuss werden lässt. Ein Genuss, der den Gast den Pulsschlag spüren lässt.

    Mit unserer Weinkarte im Massstab 1:1 präsentieren wir alle Flaschen in Originalgrösse. Damit ist der Gast näher dran und es verleitet manchen zu einem intensiven Studium vor dem Essen. Der Weinkeller wird sukzessive optimiert, indem wir jede schlechtere Sorte im Sortiment mit einer besseren ersetzen. Wir sind laufend am Degustieren. Woher der Wein kommt und wie viel er kostet ist zweitrangig. Für uns ist nur das Preis-Leistungsverhältnis ausschlaggebend, oder  wie viel der Gast schlussendlich für seinen Weingenuss zu zahlen hat. Weine, welche keinen Trinkgenuss bieten brauchen wir zum Kochen.

    Die Äusserlichkeit unseres Servicepersonals ist uns sehr wichtig. Unsere Angestellten werden im Lächeln trainiert. Vielen ist die Freundlichkeit  angeboren, die andern üben bis es geht. Das spezielle „Strumpfkonzept“ rundet das Ambiente ab. Im Service arbeiten ausschliesslich Frauen. Ihre Arbeitskleidung besteht unter anderem aus Designerstrümpfen in allen Farben und Mustern. So werden unsere Gäste von freundlich lächelnden Angestellten, mit einer sehr femininen Ausstrahlung bedient, wofür wir nicht nur von den Herren ausgezeichnet werden.

    Umbauten

    Das Bedürfnis zum Erhalt der traditionellen Werte des Hauses Vetter haben uns zum selbsternannten "Alpinstyle" bewogen, eine gestalterischen Symbiose aus modern und rustikal, welche den Räumen eine warme und heimelige Atmosphäre verleiht. Holz und Stein stehen mit unserer einzigartigen alpinen Umgebung im Einklang. Diese natürlichen Materialien sind die Rohwaren für den gesamten Umbau des Hotels.

    Die Nachtischlampen hat mein "Göttibueb"  in seinen Sommerferien aus Holz gefertigt. Keine ist gleich wie die andere und sie strahlen ausser Licht etwas aus, was keine noch so schöne Massenware vom Regal zu vermitteln vermag.

    Das über 80-jährige Haus ist zum Neubau geworden. Es hat jetzt einen Lift und sämtliche Installationsleitungen sind neu. Die Schall- und die Brandschutz- Vorschriften sind erfüllt. Das Gebäude ist nach heutigen Normen rundherum isoliert. Es hat neue Fenster, eine neue Fassade und ein neues Dach. Der Energiehaushalt wurde optimiert und mit der Abwärme der Kältemaschine wird das Brauchwarmwasser vorgeheizt. Die gesamte Aussenbeleuchtung und die innere Nachtbeleuchtung in allen Gängen verbrauchen zusammen noch ganze 150 Watt was bedeutet, dass mit der Leistung eines einzigen Haarföhns total 10 Arosa Vetter Hotels beleuchtet werden könnten. Die Spülmaschine mit Wärmerückgewinnung, die neuen Waschmaschinen oder die 4 Dyson Händetrockner gehören zusammen mit der Beleuchtung zum Sparsamsten was im Moment auf dem Markt erhältlich ist. Auch unsere Lieferanten werden auf Nachhaltigkeit geprüft. Wir wollen wissen, wie viel Energie zum Waschen unserer Hotelwäsche verbraucht wird, und welche Waschmittel und Zusätze verwendet werden. Uns interessiert, ob unser Grosshändler bedrohte Fischarten im Sortiment hat und wie viele Liter Wein pro Hektare geerntet werden.

    Damit der Gast bei uns wirklich zuhause ist, findet er im Haus eine gute und preiswerte Küche, es ist alles gründlich sauber und rauchfrei, er hat wie zuhause gratis ein WLAN-Empfang auf dem Zimmer und er kann seine Skikleider bis zu seinem nächsten Aufenthalt bei uns deponieren, sodass sie schon im Kasten hängen wenn er wiederkommt. Unser Hotel ist halt anders, eben wie zuhause.

    Herkunft:

    • Käse, Joghurt, Molkereiprodukte - Sennerei Maran, Arosa
    • Brot, Backwaren - Bäckerei Weber, Arosa
    • Jagdprodukte, Steinpilze - Umgebung Arosa
    • Konfitüre - Bauernhof Baumann, Beinwil
    • Wein Direkteinkauf Bündner Herrschaft - Peter Joos, Trimmis
    • Wein Direkteinkauf Wallis - Gregor Kuonen, Salgesch
    • Kalbs-, Rinds-, Schweinefleisch- Bauernhof Scherrer, Ganterswil (IP-Suisse)
    • Fische, Meerfrüchte- Bianchi, Zufikon WWF Seafood Group Bianchi Sea Wealth Standard